Pressemeldung der Zeitschrift DETAIL:
Sanierung der Bürgerhalle
Mastershausen, 29.05.2006
Solardach - Cash Cow statt Kostenfaktor
Die Bürgerhalle der Gemeinde Mastershausen im
Hunsrück ist der zentrale Treffpunkt des Ortes. Das aus den
1970er Jahren stammende Gebäude wurde im vergangenen Jahr unter
modernen Energieaspekten umfassend saniert. Dabei wurde die marode
Dachstruktur komplett umgebaut und durch ein Kalzip Aluminiumdach
mit integrierter Photovoltaikanlage ersetzt.
Die ursprüngliche Dachlandschaft – ein
mit Schiefer gedecktes Walmdach sowie ein mit Bitumen und Folie
abgedichtetes innen liegendes Flachdach – war konstruktiv
nicht unproblematisch. Das mehrfach sanierte Flachdach hatte seine
Funktionsfähigkeit eingebüßt und war Ursache für
Feuchtigkeitsprobleme in den Innenräumen. Die Gemeinde, die
auch im Bereich der Windkraft engagiert ist, plädierte angesichts
der Förderung alternativer Energien durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG) für eine Radikallösung und beauftragte mit Birger
Boos einen Architekten, der sich auf ökologische Sanierungen
spezialisiert hat. Das Dach sollte zukünftig nicht mehr die
Gemeindekasse belasten, sondern im Gegenteil sich selbst finanzieren
und Geld einbringen.
Amortisation innerhalb von 11 Jahren
Der neue Dachaufbau besteht aus einer Holzunterkonstruktion,
auf die ein Metalldach aus Kalzip Aluminiumprofilen verlegt worden
ist. Das Herzstück bildet die dachintegrierte Photovoltaikanlage.
In die 900 qm große Hauptdachfläche der Halle sind gut
320 qm Kalzip AluPlusSolar integriert, in die 350 qm große
Dachfläche des Anbaus 200 qm Photovoltaikelemente. Insgesamt
wurden 55 Kalzip Profile mit dem Laminat PVL 136 und 38 Stück
mit PVL 68 Laminaten verlegt. Die Gesamtleistung des solaren Kraftwerks
liegt bei 10,1 kWp. Die Solarexperten von Corus Bausysteme haben
errechnet, daß der jährlich zu erwartende Ertrag durch
die garantierte Einspeisevergütung bei ca. 5.100 Euro liegt.
Die Photovoltaikanlage würde sich innerhalb von elf Jahren
amortisieren. Diese Angaben wurden durch einen unabhängigen
Gutachter geprüft, bevor die Gemeinde grünes Licht für
die Installation von Kalzip AluPlusSolar gab.
Es ist das weltweit einzige dachintegrierte Photovoltaiksystem,
bei dem Dünnschicht-Solarmodule und Aluminiumprofiltafeln zu
einer untrennbaren Einheit verschmolzen sind. So lassen sich energetische
Aufgaben architektonisch anspruchsvoll lösen, denn die Planer
behalten ihre uneingeschränkte Gestaltungsfreiheit. Die Ästhetik
der bläulich schimmernde Photovoltaikelemente steht im harmonischen
Kontrast zum silberig schimmernden Aluminium.
Triple-Junction-Technologie mit hohem Wirkungsgrad
Kalzip AluPlusSolar ist eine technisch ausgereifte
Lösung auf Basis der innovativen Triple-Junction-Technologie.
Die Solarhochleistungsmodule können auch bei geringer Sonneneinstrahlung
das diffuse Licht mit einem hohen Wirkungsgrad in elektrische Energie
umwandeln. Aufgrund einer engmaschigen Bypass-Verschaltung liefern
diese Module im Gegensatz zu den kristallinen auch bei partieller
Verschattung der Dachfläche noch gute Erträge und sind
für Ausrichtungen nach SSO und NNO geeignet. Bei der in Deutschland
vorherrschenden diffusen Sonneneinstrahlung wird mit der Triple-Junction-Technologie
eine höhere Energieausbeute als mit den herkömmlichen
kristallinen Solarzellen erreicht.
Die unempfindlichen Moduloberflächen werden selbst
durch Hagelkörner oder heruntergefallene Äste in der Regel
nicht beschädigt. Eine 20jährige Leistungsgarantie unterstreicht
die Wirtschaftlichkeit und hohe Lebensdauer von Kalzip AluPlusSolar.
Das Produkt erfüllt das Kriterium der Nachhaltigkeit mühelos. |